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09. Februar 2012
 

sonntags

 
sonntags, 9.02 Uhr
Karikatur: Bau einer Pyramide. Quelle: ZDF
Wurden die Steine auf Rollen transportiert?

Tipp zur Woche

Das Rätsel der Pyramiden

Der Küstenmacher-Tipp zur Woche

Der Karikaturist und Autor mehrerer Bestseller, Werner Küstenmacher, gibt einen kleinen, aber feinen Tipp für Ihren Alltag.

 
 
 
 

Wie haben die alten Ägypter das nur geschafft, die Pyramiden zu bauen? Wie wurden die riesigen Quader so passgenau aus dem Gestein gesprengt? Wie hat man dieses ungeheure Gewicht über lange Strecken transportiert? Theorien von unermesslichen Sklavenheeren wurden entworfen: Die sollen auf primitiven Rollen die gigantischen Blöcke kilometerweit über eigens aufgeschüttete Rampen gezogen haben.

Karikatur: Bau einer Pyramide. Quelle: ZDF
ZDF
Wurden die Steine gegossen?

Der französische Chemiker Joseph Davidovits glaubt nun, eine verblüffend einfache Lösung für diese knifflige Frage gefunden zu haben: Die Steine, sagt er, sind an Ort und Stelle gegossen worden. Man hat sandförmigen Kalkstein, wie er in der Nähe der Pyramiden vorkommt, in Säcken zur Baustelle geschafft, dort mit Wasser, Porzellanerde und Natron zu einem antiken Spezialbeton verrührt und in Holzschalungen gegossen. Davidovits fand Haare und Luftblasen in den Pyramidensteinen, wie sie in normalem Kalkstein sonst nicht vorkommen. Einzige Erklärung: Das sind von Menschen gegossene Steine.

 

Ich finde das herrlich: Nach 6.000 Jahren wird ein Rätsel gelöst. Das Ganze ist bei vielen Fachleuten umstritten - die allerdings auch keine bessere Antwort haben. Kann das wirklich sein, dass nach Jahrtausenden des Rätselns die Antwort so einfach ist? Mich lässt das jedenfalls hoffen, dass es für die offenen Fragen in meinem Leben auch noch Antworten geben wird. So manche davon wird verblüffend einfach sein. Sehen Sie's doch mal so.

 
 
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